LBO informiert über Einreisebeschränkungen

Die Corona-Fallzahlen steigen allmählich wieder und mit Ihnen auch die Verunsicherung der Reisegäste. Der Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V. (LBO) hat in seinem heutigen Newsletter über Einreisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen für Reiserückkehrer aus innerdeutschen Risikogebieten aufgeklärt: 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie bereits informiert, können Bürger aus innerdeutschen Risikogebieten bei Reisen in andere Bundesländer von Beherbergungsverboten, Einreisebeschränkungen und/oder Quarantänepflichten betroffen sein! Maßgeblich ist die jeweilige Verordnung des Bundeslandes, in das gereist wird. Wichtig: Die bayerische Einreise-Quarantäne-Verordnung sieht aktuell aber keine Beschränkungen für Reiserückkehrer aus innerdeutschen Risikogebieten vor. Gemäß; §1 Absatz 4 der bayerischen Verordnung sind Risikogebiete und Staaten oder Regionen außerhalb Deutschlands, für welche zum Zeitpunkt der Einreise nach Deutschland ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht;. 

Beispiel: Eine Reisegruppe aus München hat eine Busreise für kommenden Freitag bis Sonntag nach Berlin gebucht. Berlin-Mitte wird aktuell vom RKI als Risikogebiet eingestuft. Bei der Rückkehr am Sonntag droht in Bayern dennoch keine Quarantänepflicht und auch keine Test- oder Meldepflicht, da das Risikogebiet innerhalb Deutschlands liegt. Somit besteht für die bereits gebuchte Reise nach Berlin-Mitte allein durch die Risiko-Einstufung Berlins kein kostenloses Stornorecht für die Münchner Reisegruppe.  

Etwas anderes gilt natürlich, wenn die Reise nach Tirol gehen würde.

 

Quelle: Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen e.V.