BDO Politik Forum mit Scheuer, Barei├č und Co- Die wichtigsten Erkenntnisse

Andreas Scheruer
Quellenangabe: http://www.andreas-scheuer.de/presse/

Akteure der Branche und Politiker kamen zum heutigen, virtuellen Politik Forum des BDO zusammen, um sich zum Thema ÔÇ×Bustouristik 2.0: Wie gelingt der Restart der Touristik nach der Corona-Pandemie?ÔÇť auszutauschen. Wir haben die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

1.Strukturen innerhalb der Busreisebranche stabilisieren

Gerade in der schwierigen Schlussphase der Krise gelte es, den Fortbestand der stark betroffenen, mittelst├Ąndischen Busunternehmen zu sichern. Neben der raschen Auszahlung der Hilfen k├Ânnte laut Gr├╝nen-Politiker Tressel die oft diskutierte Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 7% den Neustart erleichtern. Barei├č, Tourismusbeauftragter der Bundesregierung, betonte au├čerdem, dass die Umsatzgrenze f├╝r die Beteiligung am Insolvenzfond von Reiseunternehmen von 3 Millionen angehoben werden soll. Es gelte jetzt, Insolvenzabsicherung ohne Liquidit├Ątsverlust zu garantieren. Scheuer argumentiert hierzu, dass bei Busreisen im Vergleich zu beispielsweise Flugreisen keine Kosten f├╝r R├╝ckf├╝hrungen anfallen.

2. Re-Start Strategie f├╝r die Busreisebranche

Wann sollte wie ge├Âffnet werden? Auf diese Frage herrschte ein einheitlicher Tenor innerhalb der Experten-Runde. Vor allem die Kombination aus Impfen und┬á(Selbst-) Testen┬ágilt als Grundstein f├╝r die Wiederaufnahme des Betriebes. Busunternehmer Schmidt prognostizierte, dass sich f├╝r die Hauptzielgruppe (60-85-j├Ąhrigen) vor allem ein vorliegendes Impfangebot auf deren Reisebereitschaft auswirken wird. Die Herausforderung liegt laut Verkehrsminister Scheuer in der Validierung der Schnell- und Selbsttests durch die Integration von Test-Ergebnissen in bestehende Technologien, wie z.B. die Corona-Warn-App.

In Hinblick auf die politische ├ľffnungsstrategie pl├Ądierte SPD-Politikerin Hiller-Ohm f├╝r ein ganzheitliches Konzept. Einheitliche Regeln auf Bundesebene sowie eine Absprache mit den Nachbarl├Ąndern sind gerade f├╝r Busreisen unabdingbar. Als Richtlinie wurde vermehrt das vom DTV entwickelte┬áAmpel-System zum Neustart im Tourismus┬áangesprochen. Hiller-Ohm betonte weiterhin, dass die Kopplung mit anderen Bereichen der Freizeitbranche, wie der Veranstaltungsbranche ebenso wichtig f├╝r einen erfolgreichen Re-Start im Tourismus ist.

3. Trends in der Busreisebranche

Die mittel- und langfristigen Prognosen f├╝r den Wirtschaftssektor Busreisen fielen tendenziell optimistisch aus.
Busunternehmer Schmidt stellt in Aussicht, dass Tagesfahrten schnell Anklang finden, w├Ąhrend Mehrtagesreisen auch nach dem Re-Start eine gewisse Vorlaufzeit ben├Âtigen werden. Die gute Nachverfolgbarkeit der Kontakte, k├╝rzere Reisezeiten, sowie Sicherheit bei der R├╝ckholung spielen dem Bus im Vergleich zu Flugzeug und Bahn in die Karten.
Langfristig sieht Gr├╝nen-Politiker Tressel den Trend zum erdgebundenen und umweltschonenden Reisen. Dies ├Âffnet der Reisebusbranche T├╝ren zur Erschlie├čung neuer M├Ąrkte und Zielgruppen.

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