Lichtblick Antigen-Tests für Laien: Zulassung bereits im März?

Schnelltests auf dem Weg aus dem touristischen Lockdown sind bereits seit Herbst 2020 ein immer wieder diskutiertes Thema. Endlich wird dies flächendeckend als präventives Mittel zur Eindämmung des Virus auch auf Bundesebene diskutiert.

Wie es aus unserem Stimmungsbarometer im Dezember 2020 zum Einsatz von Schnelltests in der Busreisebranche hervorgeht, waren die Hoffnungen aufgrund der fehlenden politischen Regulierungen noch verhalten.

Zu oft wurde im letzten Jahr in kostspielige Hygiene-Konzepte investiert, welche von der Politik im Nachhinein nicht anerkannt wurden.

 

Antigen-Tests und Laientests für die breite Masse

Jetzt stellt Gesundheitsminister Spahn für den März in Aussicht, dass jedem Bürger ein Anrecht auf eine bestimmte Anzahl von Tests monatlich zugesprochen wird.

„Antigenschnelltests seien mittlerweile in ausreichender Menge am Markt verfügbar. Kostenlose Schnelltests soll es den Plänen zufolge nicht nur in Testzentren des öffentlichen Gesundheitsdienstes geben, sondern auch in Arztpraxen und bei Zahnärzten oder Apotheken. Die Kosten übernimmt der Bund.“ (Quelle: RDN; 16.02.2021)

Vorerst dürfen Tests nach wie vor nur von geschultem Personal durchgeführt werden. Doch auch für Tests für Laien gibt es eine neue, optimistische Prognose: „Die Erweiterung der nationalen Teststrategie sieht zudem vor, dass auch Laienselbsttests direkt nach ihrer bald erwarteten Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)für alle zugänglich sein sollen“ (Quelle: RDN; 16.02.2021)

Ist der Tourismus durch Testen zu retten?

Neben dem Einsatz in Schulen und Kindergärten könnte dies auch den Grundstein für eine Wiederöffnung im Tourismus legen.

Bei unseren Nachbarn in Österreich macht sich in Hinblick auf einen Totalausfall des Wintertourismus Verzweiflung und Ärger in der Tourismusbranche breit. Frau Susanne Kraus Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), prangert unter anderem an, dass den Chancen flächendeckender Tests im Tourismus nicht genügend Beachtung geschenkt wurde:

Wir kämpfen in der Branche mit einer zunehmenden Perspektivlosigkeit, mit der in vielen Fällen auch existenzielle Ängste für Betriebe und Mitarbeiter einhergehen. Wir müssen einen Weg aus dem Lockdown finden. Wenn, wie gestern in der Pressekonferenz gesagt wurde, Testen die RW Zahlen dramatisch reduzieren kann, dann frage ich mich, warum wir nicht mit engmaschigen Tests für Gäste vor Anreise, die Hotels nicht auch aufsperren können. Bereits vor sechs Wochen haben wir mehrfach konkrete Ideen und Vorschläge, etwa der Notwendigkeit von Gästetestungen, dazu in Richtung des zuständigen Gesundheitsministeriums kommuniziert. Es ist bedauerlich, dass offenbar bis dato keine eingehende Auseinandersetzung mit unseren Konzepten stattgefunden hat.

Susanne Kraus Winkler

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